Flachlore in IIf

Eigenbau von Loren und Wagen
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Flachlore in IIf

Beitragvon kartonbahner » Mo 21. Jun 2010, 21:14

Da ich bisher nicht viel für die Spurweite IIf habe was rollt, außer der nicht einmal halb fertigen Struppe Akkulok mit dem umgespurten Bachmann Fahrwerk und einer im Planungsstadium befindlichen Diema LR, habe ich mich endlich an den Selbstbau einer Flachlore gewagt.

Eigentlich hätte ich lieber das Untergestell einer Kipplore gehabt, aber meine Lötkünste reichen dafür vermutlich noch nicht aus. So habe ich mir dann eine "eckige" Flachlore ausgesucht, wie es sie dutzendfach im Feldbahnbetrieb gegeben hat. Dazu habe ich U-Profil (6 x 3 mm) aus Messing genommen, 2 gleich lange Stücke à 90mm für die Seitenteile und 2 gleich lange Stücke à 36mm für die Stirnseiten abgesägt sowie ein weiteres Stück mit einer Länge von 36mm als Mittelstrebe.

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Mit diversen Hilfsmitteln ist es mir tatsächlich gelungen, alles rechtwinkeling zusammenzulöten. Danach habe ich die Lötstellen noch ein wenig gesäubert, da die Arbeiten sicherlich noch sauberer hätten ausgeführt werden können, aber meine Lötfähigkeiten haben eher den Status "fortgeschrittener Anfänger" ... :mrgreen:

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Als Achslager kommen DIN Achslager zur Verwendung, die seinerzeit im Buntbahnforum für die Kipploren gefertigt wurden. In diese Achslager will ich Kugellager (Radial-Rillenkugellager 1 x 3 mm) einsetzen, um die Achsen entsprechend zu lagern. Um die Achslager ordnungsgemäß am Lorenrahmen anbringen zu können, müssen noch entsprechende Löcher gebohrt werden. Dazu werde ich mir noch eine Bohrschablone anfertigen.

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Für eine Stellprobe auf meinem ersten selbstgebauten Gleis habe ich Lorenräder von Fermatec auf eine Messingachse (2mm) gesteckt und den Lorenrahmen einfach auf die Achsenende gelegt.

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Re: Flachlore in IIf

Beitragvon kartonbahner » Sa 28. Aug 2010, 21:42

Für meine neuen Flachlorenrahmen, die ich 2 meiner Modellbaukollegen aus dem BBF verdanke, habe ich mir erst einmal ein "mobiles Fotostudio" gebaut. Dazu habe ich mir 2 Stücke Graupappe (A4) auf der einen Seite jeweils mit weißem Karton, auf der anderen Seite jeweils mit schwarzem Karton beklebt. So habe ich beim Fotografieren für fast alle Objekte (wahlweise) den richtigen Hintergrund und kann so auch die Qualität meiner Fotos ein wenig verbessern.

Die neuen Flachloren haben identische Abmessungen wie die weit verbreiteten DIN-Kipploren, an denen ich mich auch beim Selbstbau-Versuch meiner ersten Flachlore orientiert habe. Da ich, was den Fahrzeugbau angeht, noch weitgehend werkzeuglos bin und bislang alles zwar nicht am Küchentisch, aber dafür am Schreibtisch entsteht, bin ich über die Unterstützung sehr dankbar, weil der manuelle Bau (ohne entsprechendes Werkzeug) nicht so akkurat gelingt und damit nicht vorbildgetreu wird. Bei meiner handgefertigen Flachlore muss ich jetzt z. B. noch Bohrungen für die Achslager anbringen, die jedoch äußerst präzise vorgenommen werden müssen, damit die Achsen später in den Kugellager (in den Achslagern) sich auch mühelos drehen. Dafür kann ich jetzt die Bohrlöcher der neuen Flachloren auf meinen handgefertigten Lorenrahmen übertragen, da jeweils 2 Achslager noch nicht am Lorengestell befestigt sind, um die Achsen noch einsetzen zu können.

Die Einzelteile der Lorenrahmen sind mit einer Montageschablone zusammengefügt, gesandstrahlt und anschließend mit einer Messing-Patina behandelt worden. Die gefallen mir so schon so gut, dass ich sie kaum noch altern mag - allenfalls mit ein wenig Rost in den Ecken ... ;)

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